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Freitag, 11. September 2009

Freiheit statt Angst/ Freedom not fear 2009

8 Jahre währt der Krieg bereits - 8 Jahre, die so viele noch hätten lebend genießen können. Als die Türme gefallen sind, waren wir so aufgeregt, wir konnten nächtelang nicht schlafen. Wir diskutieren, debattierten, hatten Angst, hatten Wut, spürten wohl auch die Dämmerung einer neuen Zeit. Hätten wir geahnt, daß kein realer Gegner, kein Feind in fremder Uniform, uns gegenüberstehen würde, wir hätten uns sofort auf die Seite der Friedensbewegung geschlagen. "Kein Blut für Öl!" - so einfach schien es damals! Wie tief dieser Konflikt geht, haben wir einfach nicht geahnt - wir waren 20, 21 Jahre alt. "Asymmetrische Kriegsführung" war für uns kein Begriff. Wir wuchsen auf mit dem Gedanken, daß nie mehr eine deutsche Armee einen Angriffskrieg führen würde! Wir wuchsen auf mit dem Gedanken, daß nach der Wende keine Regierung mehr gegen das Volk agieren würde. Wir haben uns getäuscht. Wir führen Krieg gegen Zivilisten. Die Politik führt Krieg gegen das Volk, gegen uns. Wir töten Frauen, Kinder und Handwerker. Wir werden alle ausnahmslos verdächtigt, Terroristen zu sein. Ich habe die Schnauze voll! Deswegen gehe ich morgen in Berlin auf die Straße! Und ich bin stolz auf alle, die morgen mit mir reiten werden!

Freiheit statt Angst!

Und für alle, die nicht mit uns reiten können oder wollen: Livestream hier! 15.00 geht's los!
Wir laufen auch für euch und eure Kinder!

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